Singtag der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche
Singen ist gesund und macht glücklich, erklärte Edith Toth, die musikalische Leiterin des Singtags. Wenn das keine überzeugenden Argumente für den Gesang sind. Insgesamt 40 Personen - nicht nur Frauen - folgten der Einladung der Frauenarbeit der evangelischen Landeskirche. Margit Kézdi, die Hauptverantwortliche dieser Veranstaltung, betonte, dass die Frauenarbeit zwar Ausrichter sei, aber selbstverständlich seien auch Männer und Jugendliche herzlich willkommen.
Überhaupt ist jeder herzlich willkommen, der Lust hat auf einen Tag in Gemeinschaft. Denn die Gemeinschaft steht im Vordergrund - nicht nur am Singtag, sondern bei allen Aktivitäten, die die Frauenarbeit anbietet.
Damit man sich rundum wohl fühlt, haben die Organisatorinnen für alles gesorgt. Der Spiegelsaal des Deutschen Forums, der mietfrei zur Verfügung gestellt wurde, bot einen festlichen Rahmen mit guter Akustik. Es war alles passend hergerichtet. Auf den Stühlen warteten das Heft mit den ausgesuchten Liedern und sogar ein Bonbon, falls jemanden der Husten plagen sollte. Die Mitte des Raumes war mit einem Arrangement aus Blumen, Instrumenten und bunten Tüchern dekoriert. Wasser stand selbstverständlich auch bereit. Im Vorraum warteten ein Büffet mit Getränken, Gebäck und Obst. In der Mittagspause gab es Pizza aller Arten für jeden Geschmack.
Den musikalischen Teil gestaltete Edith Toth, hauptberuflich Kirchenmusikerin der evangelischen Kirche in Mediasch, mit Unterstützung durch Rosemarie Henrich und der Klavierlehrerin Rodica Marcovici. Passend zur Jahreszeit haben sie Winterlieder ausgesucht aus Siebenbürgen, aber nicht nur. Während die Winterlieder nicht gerade heiter und beschwingt daherkommen, so waren sie doch schön zu singen und wenn man den Text beachtet, etwa beim Lied „Säht wä’t schnåt“ von Grete Lienert Zultner, Text Horst Gehann, werden die Stücke noch wertvoller.
Wir haben viel geschafft an diesem Tag. In erster Linie haben wir viel gesungen, aber auch rhythmische Spiele gemacht, getanzt, mit bunten Tüchern geweht, mit verschiedenen Instrumenten eine japanische Schöpfungsgeschichte begleitet, Gedichte und Texte gehört. Die musikalische Leiterin Edith Toth hatte sich gut vorbereitet und mit ihrer freundlichen, fröhlichen und zugewandten Art uns allen viel Freude beschert. Beschenkt und erfüllt verabschiedeten wir uns mit viel Vorfreude auf die nächsten Veranstaltungen der Frauenarbeit.
Danke allen, die für den reibungslosen Ablauf und das gute Gelingen des Singtags beigetragen haben.
Annette Königes